Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Schleuse Lehnitz

Der untere Vorhafen und die Schleuse Lehnitz

Der untere Vorhafen und die Schleusen Lehnitz I (links, gesperrt) - Lehnitz II (rechts)


Betriebszeiten:

Die Schifffahrt wird in der Schleuse Lehnitz ganzjährig geschleust.
Der tägliche Schleusenbetrieb erfolgt:

Montag bis Samstag von 6:00 Uhr bis 21:45 Uhr
Sonntag von 7:00 Uhr bis 21:45 Uhr

Die Feiertagsregelungen finden Sie in ELWIS


Erreichbarkeit:

Die Schleuse befindet sich bei km 28,6 der Havel-Oder-Wasserstraße. Sie liegt an der Stadtgrenze Oranienburgs und kann
über Bundesstraße B 273 angefahren werden (Oranienburg Richtung Schmachtenhagen).
Wenn Sie sich mit der Schleuse in Verbindung setzen wollen, können Sie dies über:

Funkkanal 18
Telefon 03301 / 808010


Geschichte:

In den Jahren 1906 bis 1914 entstand der Großschifffahrtsweg Berlin-Stettin (auch Hohenzollern-Kanal oder Oder-Havel-Kanal), der den aus dem 17. Jahrhundert stammenden Finowkanal als Transportweg zwischen Berlin und der Oder ablöste.

Dieser neue Schifffahrtsweg ermöglichte größere Schiffsabmessungen und es waren jetzt bedeutend weniger Schleusungen erforderlich. Dafür wurde 1910 die Schleuse Lehnitz I fertig gestellt. Sie entstand nur einige hundert Meter nördlich des Lehnitzsee, welcher auch für die Namensgebung der Schleuse herangezogen wurde.

Nach der Fertigstellung des Schiffhebewerks Niederfinow 1934 stieg auch der Bedarf für eine größere Schleuse in Lehnitz. In Jahre 1940 wurde die Schleuse Lehnitz II neben der ersten Kammer in Betrieb genommen.

Die Schleuse Lehnitz I musste wegen Bauschäden 1989 gesperrt werden.
Heute wird der Verkehr über die Schleuse Lehnitz II abgewickelt.


Bauwerk:

Schleuse Lehnitz I (gesperrt)

  • Kammerlänge 85 m
  • Kammerbreite 10 m

Schleusenkammer mit 4 Finowmaßkähnen
Schleusenkammer mit 4 Finowmaßkähnen
Unterer Vorhafen mit Blick zum Unterhaupt
Unterer Vorhafen mit Blick zum Unterhaupt


Schleuse Lehnitz II

  • Kammerlänge 134 m (max. nutzbare Länge 132,5 m)
  • Kammerbreite 11,92 m
  • Fallhöhe ca. 6 m (wasserstandsabhängig)
  • Oberhaupt Klapptor
  • Kammerfüllung über kurze Umläufe
  • Unterhaupt Hubtor
  • Kammerentleerung mittels anheben Hubtor

Die Schleuse wird von einem zentralen Steuerstand durch einen Schichtleiter bedient.

Schleuse im Betrieb
Schleuse im Betrieb
Schleusenkammer trocken gelegt
Schleusenkammer trockengelegt