Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Hydrologische Verhältnisse

Die Kenntnis der hydrologischen Verhältnisse ist Grundvoraussetzung einer sinnvollen Wasserbewirtschaftung. Aus diesem Grunde wurden bereits mit Errichtung der Schleusen Hohensaaten jeweils an den Ober- und Unterhäuptern Lattenpegel installiert. Ihre visuelle Ablesung erfolgte täglich zu festgelegten Zeiten. Vor wenigen Jahren wurden die Pegel aufgerüstet. Ein automatisches Meßsystem ermöglicht die automatische Datenerfassung, -übertragung und die Datenmesswertansage für interessierte Dritte. Ein zu Kontrollzwecken dienendes Schreibgerät für jeden Pegel vervollständigt die Ausrüstung.

An Hand des ausgewerteten Datenmaterials, hier sind es graphische Darstellungen der Hauptwerte,  lassen sich Rückschlüsse auf hydrologische Situationen und Veränderungen ziehen. (Diagramme für Niedrigwasser – Mittelwasser - Hochwasser des Zeitraumes 1971/1999 der Binnenpegel Hohensaaten Westschleuse (km 92,8), Außenpegel Hohensaaten Westschleuse (km 93,0) und Außenpegel Hohensaaten Ostschleuse, der sich im Verbindungskanal Hohensaaten befindet.)

Hauptwerte NW für die Reihen 1971-1999

Hauptwerte MW für die Reihen 1971-1999

Hauptwerte HW für die Reihen 1971-1999

Die Wasserstände des Außenpegel Ostschleuse Hohensaaten entsprechen weitestgehend denen der Oder. Aus diesem Grunde variieren die Wasserstände sehr stark. Die Amplitude zwischen HHW (höchster bisher gemessener Wasserstand am Pegel) und NNW (niedrigster bisher gemessener Wasserstand) beträgt fast 6,9 m. Aus der Darstellung der HW-Werte ist sehr gut der überjährliche Verlauf zu erkennen. Hohe Wasserstände treten in der Regel ab Dezember bis März auf, Sommerhochwässer spiegeln sich im Ganglinienverlauf Juli/August wider.

Die dargestellten Mittelwasserstände des Pegels Hohensaaten Westschleuse zeigen erwartungsgemäß einen sehr gleichmäßigen Verlauf. Die Bedienung des Wehres Hohensaaten entspricht somit nachgewiesenermaßen den Festlegungen, Normalstau von 1,20 m ü. NN zu halten. Die Wasserstände der beiden anderen dargestellten Pegel zeigen den typischen Verlauf: höhere Wasserstände im Winter, fallende Tendenz ab Mai, das niedrigste Monatsmittel tritt im September auf. Für die NW-Werte trifft das analog zu.