Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Ein Überblick über die Anlage der Staustufe Hohensaaten

Die Staustufe Hohensaaten liegt an der Ostgrenze der Bundesrepublik Deutschland in unmittelbarer Nähe der Oder, die hier die Staatsgrenze zur Republik Polen bildet. Zur Staustufe gehören zwei örtlich voneinander getrennte Schleusenanlagen (West- und Ostschleuse) mit den entsprechenden Schleusenvorhäfen und das Wehr Hohensaaten. Diese wasserbaulichen Anlagen und zugehörigen Schifffahrtseinrichtungen umfassen einen Streckenabschnitt der Havel-Oder-Wasserstraße (HOW) von rund 2 km und erstrecken sich durch den Ort Hohensaaten.

Hier teilt sich die Wasserstraße von Oderberg kommend in zwei Verkehrsrichtungen, zur einen nördlich über die Westschleuse, die Havel-Oder-Wasserstraße (HOW), weiter als Hohensaaten-Friedrichsthaler –Wasserstraße (HFW) in Richtung Schwedt und zur anderen östlich über die Ostschleuse zum 0,8 km langen Verbindungskanal Hohensaaten (VKH), der hinter dem Außenhafen der Ostschleuse bei km 93,6 direkt in die Oder mündet Beide Schleusen haben zur Westseite einen gemeinsamen Schleusenvorhafen, den sogenannten Binnenhafen (Beginn bei km 91,4).

Die Wehranlage Hohensaaten begrenzt den Binnenhafen bei km 92,98 und hat die Funktion der Stauhaltung der HOW bis zum Schiffshebewerk Niederfinow einschließlich der Wriezener Alten Oder. Das Wehr dient gleichzeitig als Entwässerungsbauwerk für das gesamte Niederbruch in Richtung Bad Freienwalde.

Von dieser Stauhaltung besteht an der Westschleuse und dem nebenliegenden Wehr ein Wasserspiegelgefälle zur HFW von durchschnittlich 0,5 m bis 1,2 m in besonderer Abhängigkeit von den Wasserstandsänderungen in der HFW. Dagegen wird ein Schiff durch die Ostschleuse vom Binnenhafen zum VKH hochgeschleust auf das höhere Niveau des Wasserspiegels der Oder. In Abhängigkeit von den Wasserständen der Oder beträgt die Wasserspiegeldifferenz hier durchschnittlich 0,8 m bis 4,0 m.