Inhalt: Aufgaben des Außenbezirks Frankfurt (Oder) - Gewässerkunde
Weiterer Aufgabenschwerpunkt sind die gewässerkundlichen Aufgaben. Dazu gehören:
- die tägliche Erfassung der Wasserstände (Ablesung an Pegellatte, Registrierung zu bestimmten Zeiten) an den nicht automatisierten Pegeln sowie die Überwachung der automatisierten Pegel einschließlich Sicherstellung der Ablesung bei einem Ausfall
- die Durchführung von gewässerkundlichen Abflussmessungen (hierbei Messung des Abflusses der Oder in einem bestimmten Messprofil, quer zur Fließrichtung der Oder).
- die Durchführung außenbezirksübergreifender Wasserspiegelfixierungen (gleichzeitige Einmessung der Wasserspiegellinie für die gesamte rd. 160 km lange Grenzstrecke der Oder bei einem bestimmten Abflussereignis),
- die täglichen Eisbeobachtungen und Eismeldungen in den Wintermonaten einschließlich Erfassen, Auswerten und Weitergeben besonderer Lagesituationen wie Treibeisbildung, Bildung von Eisständen (zum Stehen gekommenes Treibeis), geschlossenen Eisdecken, Eisversetzungen und das selbständige Brechen von Eisversetzungen oder das Lösen von Eisfeldern (Eisabriss).

Das Abflussmessschiff Elbegrund der WSD Ost wird durch das WSA Magdeburg bereedert und führt i.d.R. einmal pro Jahr Abfluss-, Geschiebe- und Schwebstoffmessungen an der Oder durch.

Für die „kleine Messung zwischendurch“ verfügt der Außenbezirk Frankfurt (Oder) über eigenes Equipment.

Dieses Bild zeigt einen Geschiebefang, welcher auf den Grund der Oder abgelassen wird, um dort den Geschiebetrieb zu ermitteln.

Dieses Bild zeigt eine Messflügelsonde, mit der die Fließgeschwindigkeit des Wassers der Oder gemessen werden kann.

Der Pegel Ratzdorf an der Mündung der Lausitzer Neiße erlangte während der Oderflut von 1997 weltweite Medienpräsenz.

Geschlossene Eisdecke auf der Oder, unterhalb der Autobahnbrücke Frankfurt (Oder) im Januar 2003. (Mehr dazu in unserer Pressemitteilung vom 17.01.2003.)