Inhalt: Zusammenarbeit mit dem LUA
Die Engstelle bei Hohenwutzen stellt eine Schwachstelle sowohl bezüglich der Fahrwassertiefen als auch der Hochwasserabfuhr dar. Da bei Maßnahmen im Flussbett immer auch die Auswirkungen auf die Hochwassersituation zu berücksichtigen sind und andererseits Hochwasserschutzmaßnahmen möglichst ohne Verschlechterung der Schifffahrtsverhältnisse zu erfolgen haben, wurde mit dem Landesumweltamt Brandenburg vereinbart, bei der Untersuchung diese Oderabschnittes zusammen zu arbeiten. Bereits am 21.08.2000 wurde dazu zwischen dem WSA Eberswalde und dem Landesumweltamt Brandenburg eine Verwaltungsvereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Vergabe von hydraulischen Modelluntersuchungen an der Oder im Bereich Hohenwutzen von Oder-km 645,0 bis Oder-km 664,9 abgeschlossen. Als gemeinsames Ziel wurde festgeschrieben, „Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Schifffahrtsverhältnisse bei Niedrigwasser in dieser tauchtiefenbestimmenden Schwachstelle sowie zur Verbesserung des Abflussvermögens bei Hochwasser in dieser Engstelle" erarbeiten zu lassen. Mit den Untersuchungen wurde die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) als fachlich zuständige Oberbehörde des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beauftragt.
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