Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde

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Inhalt: Kanalausbau, Baulos H1

Ab Herbst 2010 wird die Havel-Oder-Wasserstraße zwischen der Straßenbrücke Eberswalde (L200) und dem oberen Vorhafen des Schiffshebewerkes Niederfinow (Baulos H) nach den Parametern der Wasserstraßenklasse Va verbreitert und vertieft.

Für den ersten, ca. 2,6 km langen, Bauabschnitt H1 (HOW-km 72,08 bis km 74,68) wurde bereits Ende 2008 mit den Arbeiten zur Kampfmittelsondierung und -beseitigung begonnen. Ende 2009 folgte dann die Baufeldfreimachung (Holzung und Rodung) der vom Kanalausbau betroffenen Flächen.
Neben den für die Kanalverbreiterung benötigten Flächen ist auch eine etwa 20 ha große ehemalige Kiesgrube auf Kampfmittelbelastung hin untersucht worden. Dieses Areal dient während der Baumaßnahme als Ablagerungsfläche für ausschließlich unbelastetes Baggergut (Belastungswert Z0).

Die rechtliche Grundlage für den Ausbau der HOW im Baulos H wurde unter Beteiligung aller betroffenen Behörden, Gemeinden, privaten Eigentümer, Umweltverbände etc. in den Jahren 2001 bis 2003 mit der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens geschaffen. Dem Verfahren vorgeschaltet war eine umfangreiche Untersuchung zur Umweltverträglichkeit des Vorhabens unter Berücksichtigung der Eingriffe in Natur und Landschaft.
Der Planfeststellungsbeschluss ist seit dem Jahr 2003 bestandskräftig.

Der Startschuss für den Ausbau in diesem Teilstück der HOW wurde bereits im Jahr 2004 mit dem Neubau von drei Rohöl- bzw. Kraftstoffdükern gegeben.
Insgesamt investiert das WSA Eberswalde rund 70 Mio. € in die Verbesserung der Schifffahrtsverhältnisse im Los H der HOW.